Willkommen

Schön, dass Sie vorbeischauen.

Dies ist die Webseite von Gunnar Lott.

Da es mit exakt diesem Namen nur einen Menschen auf der Welt gibt, sind Sie vielleicht mit Absicht hier. Erfreulich. Oder hat Google Sie auf Ihrer Suche nach irgendetwas Wichtigerem einfach an einem Ort ausgespuckt, an den Sie vielleicht gar nicht wollten?

Wenn dem so wäre: auf Wiedersehen.

Ansonsten: Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen. Wenn nicht, sagen Sie doch kurz Bescheid. Unter “Kontakt” finden Sie eine aktuelle Adresse und ein Kontaktformular.

Gunnar Lott

Beruf und Karriere

Gunnar Lott war von 1998 bis 2007 einer der führenden deutschen Journalisten mit dem Fachgebiet Videospiele. Er arbeitete als Chefredakteur* von GameStar, einem führenden PC-Spiele-Magazin mit (in der Spitze) über 330.000 verkaufter Auflage, und hat zusätzlich mehrere, heute noch bestehende, Print-Periodika gegründet und geleitet: GamePro*, /GameStar/dev* (heute “Making Games”) und das World of Warcraft Kompendium* (heute “MMO Magazin”). Zusätzlich konzipierte er diverse Oneshot-Magazine zu unterschiedlichen Themen unter der GameStar-Marke. Und leitete die jeweiligen Webseiten der oben erwähnten Zeitschriften.

Von Ende 2007 bis Ende 2010 verantwortete Gunnar Lott bei der IDG Entertainment Media GmbH als Director Online and New Business die operative Führung aller Webseiten inklusive der Online-Produktentwicklung und der technischen Leitung. Dazu betreute er das Business Development, unter anderem im von ihm aufgebauten Bereich Custom Publishing mit den folgenden Schwerpunkten: Print-Publikationen, Webseiten, Medienproduktion, Analysen, Custom Events, Marktforschung.

Seit Anfang 2011 leitet Gunnar Lott bei der Onlinespielefirma Gameforge AG die Presseabteilung.

Gunnar Lott wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet: Die von ihm geführte Website GameStar.de gewann 2010 den Onlinestar und das von ihm entwickelte Fachmagazin Making Games 2009 den Deutschen Entwicklerpreis. Lott erhielt für Web- und Event-Projekte drei Mal den IDG-intern verliehenen “Best Practice Award”; mit einem neuartigen Magazin-Konzept schaffte er es beim “Grüne Wiese”-Wettbewerb von Gruner und Jahr 2009 bis ins Finale.

Bei den Netzwerken Wikipedia, Xing/Linkedin stehen die Stationen des Lebenslaufs noch einen Tick genauer, einen CV gibt’s nur auf konkrete Anfrage.

Vorträge und Moderationen

Gunnar Lott ist als Experte, Redner, Laudator oder Moderator auf diversen Konferenzen und Events unterwegs. Seine bevorzugten Themen sind Computer- und Videospiele (im Allgemeinen und sehr Speziellen), Jugendschutz, Social Media, Online-Journalismus, Change Management in Verlagen, Webdevelopment, Bloggen, (Online-)Workflows in Redaktionen und überhaupt fast alles, was mit dem Netz zu tun hat. Er berät auch ausgewählte Kunden.

In der Regel müssen Anfragen für Engagements offiziell über die Gameforge AG erfolgen — in Sonderfällen, wenn keine Geschäftsgebiete von Gameforge tangiert sind, geht es auch direkt, per Mail oder über Xing.

Öffentliche Auftritte (unsortierte Auswahl): Tag der Deutschen Fachpresse (Vortrag) * Medientage München (Moderation) * GC Developer’s Conference (Moderation) * Making Games Conference (Vortrag) * Quo Vadis Berlin (Moderation) * munich gaming (Vortrag und Moderation) * Gameplaces FFM (Vortrag und Moderation) * Symposium für Medienethik Stuttgart (Vortrag) * Popkomm Kongress (Moderation) * BLM Forum (Moderation) * Buchmesse Frankfurt (Moderation) * GameStars Award (Moderation) * Deutscher Entwicklerpreis (Laudatio) * GDC Europe (Moderation) * Serious Games Award (Moderation).

O-Töne oder Kommentare von Gunnar Lott finden sich in diversen Medien, darunter diese: Heutejournal, Tagesschau, BR Radio, Spiegel Online, Focus, Golem.de, Süddeutsche Zeitung, Radio Bremen, BR Alpha, Medium Magazin.

Auch ein paar kleine Engagements für den Nachwuchs gab und gibt es: Vorträge vor Studenten der Games Academy Berlin und der MediaDesign Hochschule München. Allerdings nicht oft genug, um “Dozent” in den Lebenslauf zu schreiben.

Portfolio und Projekte

Projekte

In der Diashow (Flash notwendig) sieht man eine Auswahl von privaten und beruflichen Einzelprojekten, an denen Gunnar Lott leitend, kreativ oder sonstwie maßgeblich beteiligt war.

alle Bilder dieser Slideshow anzeigen

Zeitschriften

Eine Auswahl von Covern von Periodika und Sonderheften, bei denen Gunnar Lott Chefredakteur war.

Webseiten

Eine Auswahl von Webseiten, die von Gunnar Lott maßgeblich mitgestaltet wurden.

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Sonstiges


Privat betreibt Gunnar Lott allerlei kleine Webseiten, unter anderem die Blogs Kaliban.de sowie VerySmallMonsters.com oder die Tipp-Sammlung Elterngeheimnisse.de (zu der es auch eine lebendige Facebook-Community gibt). Im Januar 2011 erscheint, wenn er die Deadlines nicht reißt, sein erstes Buch.

Texte und Artikel

Eine kleine, eher subjektive Auswahl von Texten von Gunnar Lott.

### Ein Kommentar: Spore ist nicht für Spieler
“Ohne den Missionarstrieb der Gamer wäre Tetris nicht das Weltphänomen geworden, hätte der hässlich designte DS wie Blei in den Regalen gelegen, würde nicht die halbe Welt und ihre Mutter Gitarrensoli auf Plastikklampfen spielen. Am Ende brauchen die Spiele, die sich an Nischen im Hardcore-Markt wenden, bloß einen Schuss Selbstreferenzialität, ein, zwei zusätzliche Komplexitätsebenen und vielleicht was Ernsthaftes, Böses, Gebrochenes, um die Männer besser einzufangen”

### Eine Meldung: Vivendi/Activision: Wer kauft wen?
“Jedenfalls ist Activision Blizzard jetzt “gut aufgestellt”, wie man im Analystendeutsch sagt: Activision ist stark in den USA, im Action-Genre und bei den Konsolen, aber schwach in Asien, bei Strategie, auf dem PC und bei Online-Rollenspielen. Asien, PC, Online, Strategie — das sind zufällig genau die Stärken von Blizzard und Vivendi Games. Passt also. Activisions Umsatzbringer Guitar Hero (gerade ist Teil 3 erschienen) könnte zudem davon profitieren, dass der neue Mutterkonzern Vivendi einen der weltgrößten Musikverlage im Haus hat.”

### Ein Reisebericht: Irisches Tagebuch
“Irische Straßen sind nicht, wie ihre Vettern in Deutschland, Orte des sportlichen Vergleichs, sondern Stätten der Begegnung. So schmal sind viele Wege, dass zwei Autos, die aus entgegengesetzten Richtungen aufeinander treffen, einen kleinen Tanz aufführen müssen: zurück, zur Seite, vor, weiter. Der freundliche Handgruß des anderen ist die Belohnung für eigene Rücksicht, der eigene Gruß das Akzeptieren der Regeln.”

### Eine Glosse: Oh Gott, es ist 30 B
“Alarm! Ein Buchungsversagen vom Reisebüro oder der Airline oder Gott: Der angestrebte Gangplatz ist nicht verfügbar, ein Mittelplatz droht. Ein Mittelplatz! Quasi ein Stuhl in der Hölle. Die Aussicht löst spontanes Organversagen bei mir aus. Meine Lebenserwartung sinkt alleine durch den Anblick der Platznummer 30B um drei Tage.”

### Ein Spieletest: Fußball Manager 2007
“Sie haben sich so schön frei gelaufen, vorne rechts im Strafraum. Und fordern mit heftigem Winken den Ball für den Torschuss. Aber, verdammt, der eigensinnige Herr Nationalstürmer geht auf Teufel komm raus allein, dribbelt sich fest und bekommt vom herauseilenden Torhüter den Ball vom Fuß geschnappt. Chance vertan. Aber das hat Konsequenzen - Sie schicken den Stürmer unter die Dusche, wechseln den Nachwuchsmann ein und geben ihm die Anweisung mit, er möge häufiger abspielen. Klingt komisch? Im Fussball Manager 07 können Sie, auf Wunsch, beides sein: der allmächtige Trainer und Manager, aber gleichzeitig auch ein einzelner normaler Spieler.”

### Eine Reportage: Raubkopierer in der Schule
“»Wenn ich ein bestimmtes Spiel haben will, muss ich nur ein bisschen herumfragen, um an einen Kontakt zu kommen. Das meiste geschieht eigentlich durch Mundpropaganda«, meint Kevin. Da er seine Programme auch über das Internet, zum Beispiel in Newsgroups oder per FTP-Server, anbietet, hat er einen großen Kundenkreis. »Nachdem die Bestellung eingetroffen ist, muss ich sehen, ob ich das Programm über das Internet bekomme. Sonst versuche ich, irgendwo ein Original aufzutreiben - das lohnt aber nur bei großer Nachfrage.«”

### Ein Blog-Text: Im Feindesland
“Manche Leute kaufen nämlich, und das ist wahr, genauso gerne das Versprechen wie das Ding selber. Sehe das an mir selber: Die Putzfrau, die wir beschäftigen, funktioniert hauptsächlich als Drohung — in unserer Panik, von ihr als schmutzende Schlunzfamilie enttarnt zu werden, räumen wir vor ihrem Besuch gründlich auf und lassen sie dann nur Kleinigkeiten machen, “Ach, heute gibt’s nicht viel zu tun, weißt du”. Es wäre sinnvoller, wir zahlten ihr die Hälfte zahlen und sie käme nur halb so oft, würde uns aber im Dunkeln lassen, welche Termine sie auslässt und an welchen sie erscheint. Das Resultat wäre ungefähr gleich.”

### Eine Miniatur: Eine Geschichte mit Herrn Tamm
“Herr Tamm nimmt die Bahn. Das ist viel gefährlicher als Auto fahren, weil man nichts tun muss außer sitzen und deshalb Zeit zum Denken hat. Wer sich da nicht konsequent betäubt, mit Musik, Literatur oder Alkohol, der ist sich ausgeliefert. Tamm hat eine Abneigung gegen das Betäuben, versucht es aber probehalber mit Musik. Das geht eine halbe Stunde lang gut, dann springt der Shuffle auf ein altes Lied, ein trauriges Lied. Und Tamm denkt an Irina.”

Wer ist Gunnar Lott?

Gunnar Lott ist ungefähr Vierzig, hat sich aber eine gehörige Portion jugendlicher Starrköpfigkeit bewahrt. Er mag fundierte Meinungen, besonders, wenn sie eloquent vertreten werden.

Gunnar Lott hat kein Lebensmotto, hält aber das seines Kollegen Herrn E. für brauchbar: Use your options and stand your ground. Er findet es zudem wichtig, sich in allen Situationen voll auf das zu konzentrieren, was man tut. Vor allem gilt das für Gespräche. Herr Lott hält sich für einigermaßen tolerant, hat aber wenig Geduld mit langweiligen Leuten. Nachlässigkeit im Denken findet er gefährlich, das verbreitete Sich-verbiegen für Partnerschaft oder Karriere ebenfalls.

Gunnar Lott reagiert besonders allergisch auf alle Ausprägungen von Willkür, mit Bosheit gemischter Dummheit, Intoleranz, Egoismus und mangelnder Selbstkritik. Gesellschaftliches Engagement und Zivilcourage bewundert er, vielleicht gerade weil er derlei Dinge bei sich gerne ausgeprägter sähe.

Wer zu einer Verabredung mit Gunnar Lott unpünktlich kommt, stellt sich in seinen Augen ohne Not auf die Stufe mit einem gewöhnlichen Mörder (denn die Zeit anderer Leute zu verschwenden ist Mord, nur in kleinen, kleinen Schritten, wie Henry Rollins einmal sagte).

Gunnar Lott mag Songs mit guten Texten, italienisches Essen, spanischen Rotwein, Videospiele (wenn sie denn eine interessante Geschichte zu erzählen haben) und Literatur von Bildungskanon bis Trivialroman, wobei ihn eine alte Liebe an die Science Fiction fesselt.

Und manches mehr.

Und vieles, vieles nicht.

Ein etwas vollständigeres Bild ergibt sich möglicherweise durch tägliches Lesen von Gunnar Lotts Blog kaliban.de, Twitterfeed oder Facebook-Updates.

Kontakt

Gunnar Lott

Leuchtenbergring 4

81677 München

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