Dies ist meine Webseite. Freut mich, dass Sie vorbeischauen.
Da es meines Wissens keine anderen Leute mit meinem exakten Namen auf der Welt gibt, sind Sie vielleicht mit Absicht hier. Schön. Oder hat Google Sie auf Ihrer Suche nach irgendetwas Wichtigem einfach an einem Ort ausgespuckt, an den Sie vielleicht gar nicht wollten?
Wenn dem so wäre: auf Wiedersehen.
Ansonsten: viel Spaß hier und noch einen schönen Tag,
Gunnar Lott
Gunnar Lott war von 1998 bis 2007 einer der führenden deutschen Journalisten mit dem Fachgebiet Videospiele. Er begann als Trainee bei der Zeitschrift GameStar, gründete und leitete die Magazine GamePro (2002) sowie /GameStar/dev (2005, jetzt Making Games Magazin) und arbeitete bis Ende 2007 als Chefredakteur von GameStar, gamestar.de und den dazugehörigen Sonderpublikationen.
Uff. Und alles beim selben Arbeitgeber, der IDG Entertainment Media GmbH.
Seit Ende 2007 verantwortet Gunnar Lott bei IDG als Director Online and New Business die Webseiten, die B2B-Medien und -Events und alles das, was Neugeschäft ist oder sein könnte — namentlich Dienstleistungen für die Spieleindustrie: Custom Publishing, Web Design, Marktforschung, Beratung.
Bei Xing/Linkedin stehen die Stationen des Lebenslaufs noch einen Tick genauer, einen CV gibt’s auf Anfrage.
Von Haus aus ist der Herr Lott übrigens Südniedersachse und Sozialpädagoge, aber das ist mittlerweile irgendwie bedeutungslos geworden.
Der Herr Lott ist als Experte, Redner, Podiumsdiskutant, Moderator oder Berater buchbar und somit käuflich. Seine bevorzugten Themen sind Games im Allgemeinen und sehr Speziellen, Jugendschutz, Online-Journalismus, Change Management in Verlagen, Bloggen, (Online-)Workflows in Redaktionen und überhaupt fast alles, was mit dem Netz zu tun hat.
In der Regel müssen Anfragen dazu über die IDG Entertainment erfolgen — in Sonderfällen, wenn keine Geschäftsgebiete von IDG tangiert sind, geht es auch direkt. Über dieses Formular, zum Beispiel.
Bisherige Auftritte (unsortierte Auswahl): Tag der Deutschen Fachpresse * Medientage München * GC Developer’s Conference * Making Games Conference * Quo Vadis Berlin * munich gaming * Gameplaces FFM * Symposium für Medienethik Stuttgart * Popkomm Kongress * BLM Forum * Buchmesse Frankfurt * GameStars Award * Deutscher Entwicklerpreis.
O-Töne von Herrn Lott finden sich in diversen Medien, darunter diese: Heutejournal, Tagesschau, BR Radio, Spiegel Online, Focus, Süddeutsche Zeitung, Radio Bremen.
Auch ein paar kleine Engagements für den Nachwuchs gab und gibt es: an der Games Academy Berlin und der MediaDesign Hochschule München. Allerdings nicht oft genug, um “Dozent” in den Lebenslauf zu schreiben.
Herr Lott ist ungefähr Vierzig, hat sich aber eine gehörige Portion jugendlicher Starrköpfigkeit bewahrt. Er findet fundierte Meinungen irgendwie sexy, besonders, wenn sie eloquent vertreten werden. Überhaupt neigt er ein bisschen dazu, der sprachlichen Ästhetik den Vorzug vor sinnvollen Inhalten zu geben. Kontroverse Diskussionen bis an die Grenze der Beleidigung sind sein Lebenselixir, passieren aber nur selten — das ist die Schuld der Konsensgesellschaft, die man verfluchen oder loben mag.
Herr Lott hat kein Lebensmotto, hält aber das seines Kollegen Herrn E. für brauchbar: Use your options and stand your ground. Er findet es zudem wichtig, sich in allen Situationen voll auf das zu konzentrieren, was man tut. Vor allem gilt das für Gespräche. Herr Lott hält sich für einigermaßen tolerant, hat aber wenig Geduld mit langweiligen Leuten. Nachlässigkeit im Denken findet er gefährlich, das verbreitete Sich-verbiegen für Partnerschaft oder Karriere ebenfalls.
Herr Lott geht an die Grenze zur Leidenschaft in seinem Hass auf alle Ausprägungen von Willkür, mit Bosheit gemischter Dummheit, Intoleranz, Egoismus und mangelnder Selbstkritik. Gesellschaftliches Engagement und Zivilcourage bewundert er, vielleicht gerade weil er derlei Dinge bei sich gerne ausgeprägter sähe.
Wer zu einer Verabredung mit Herrn Lott unpünktlich kommt, stellt sich in seinen Augen ohne Not auf die Stufe mit einem gewöhnlichen Mörder (denn die Zeit anderer Leute zu verschwenden ist Mord, nur in kleinen, kleinen Schritten, wie Henry Rollins einmal sagte).
Herr Lott mag Songs mit guten Texten, italienisches Essen, spanischen Rotwein, Videospiele (wenn sie denn eine interessante Geschichte zu erzählen haben) und Literatur von Bildungskanon bis Trivialroman, wobei ihn eine alte Liebe an die Science Fiction fesselt.
Und manches mehr.
Und vieles, vieles nicht.
Ein etwas vollständigeres Bild ergibt sich möglicherweisde durch tägliches Lesen von Herrn Lotts Blog, Twitterfeed oder Facebook-Updates.
Sinnlose Auswahl, ganz nach augenblicklicher Stimmung zusammengestellt.
### Ein Kommentar: Spore ist nicht für Spieler
“Man merkt Spore schon an, dass das Designteam alles Mögliche im Hinterkopf hatte, nur vielleicht nicht das gute alte Ding mit dem Spielspaß. Keine Ahnung, wie das dem Meister passieren konnte, aber irgendwann im Entwicklungsprozess hat’s die Jungs von Maxis aus der Kurve getragen, und sie haben eben nicht das neue Sims erschaffen, eine faszinierende Ameisenfarm für die Ewigkeit, sondern nur einen Kreaturenbaukasten mit angeschlossener Simpelspielsammlung.”
### Eine Art Glosse: Oh Gott, es ist 30 B
“Alarm! Ein Buchungsversagen vom Reisebüro oder der Airline oder Gott: Der angestrebte Gangplatz ist nicht verfügbar, ein Mittelplatz droht. Ein Mittelplatz! Quasi ein Stuhl in der Hölle. Die Aussicht löst spontanes Organversagen bei mir aus. Meine Lebenserwartung sinkt alleine durch den Anblick der Platznummer 30B um drei Tage.”
### Ein Reisebericht: Irisches Tagebuch
“Irische Straßen sind nicht, wie ihre Vettern in Deutschland, Orte des sportlichen Vergleichs, sondern Stätten der Begegnung. So schmal sind viele Wege, dass zwei Autos, die aus entgegengesetzten Richtungen aufeinander treffen, einen kleinen Tanz aufführen müssen: zurück, zur Seite, vor, weiter. Der freundliche Handgruß des anderen ist die Belohnung für eigene Rücksicht, der eigene Gruß das Akzeptieren der Regeln.”
### Ein Spieletest: Fußball Manager 2007
“Sie haben sich so schön frei gelaufen, vorne rechts im Strafraum. Und fordern mit heftigem Winken den Ball für den Torschuss. Aber, verdammt, der eigensinnige Herr Nationalstürmer geht auf Teufel komm raus allein, dribbelt sich fest und bekommt vom herauseilenden Torhüter den Ball vom Fuß geschnappt. Chance vertan. Aber das hat Konsequenzen - Sie schicken den Stürmer unter die Dusche, wechseln den Nachwuchsmann ein und geben ihm die Anweisung mit, er möge häufiger abspielen. Klingt komisch? Im Fussball Manager 07 können Sie, auf Wunsch, beides sein: der allmächtige Trainer und Manager, aber gleichzeitig auch ein einzelner normaler Spieler.”
### Eine Reportage: Raubkopierer in der Schule
“Wenn ich ein bestimmtes Spiel haben will, muss ich nur ein bisschen herumfragen, um an einen Kontakt zu kommen. Das meiste geschieht eigentlich durch Mundpropaganda«, meint Kevin. Da er seine Programme auch über das Internet, zum Beispiel in Newsgroups oder per FTP-Server, anbietet, hat er einen großen Kundenkreis.”
### Ein Blog-Text: Im Feindesland
“Ach, man weiß ja wie Männer sind — modisch hilflos. Ich bin natürlich ganz anders: Im Gegensatz zu vielen Geschlechtsgenossen gehe ich, wenn ich neue Klamotten brauche, gerne allein in die einschlägigen Geschäfte. Ich halte, schon aus Gründen der Bewahrung der männlichen Restwürde und Autonomität, wenig davon, Frauen bei der Auswahl von Männersachen mitreden zu lassen, das wäre ja noch schöner, nächstens wollen sie auch noch über Auto oder Fernseher oder Stereoanlage abstimmen, und dann sitzt man mit einem Renault Twingo oder einem Satz Boxen von Bose da.”
### Ein Firmenporträt: Zu Besuch bei Ubisoft Montreal
“Rasch zu den harten Fakten, damit wir das hinter uns haben: Ubisofts Niederlassung in Montreal (Quebec, Kanada) wurde 1997 gegründet und ist eines der größten Entwicklungsstudios der Welt. Rund 1.400 Leute arbeiten dort gleichzeitig an 17 Projekten, darunter die neuesten Titel aus den Reihen Splinter Cell, Prince of Persia und Rainbow Six.”






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